Foodylicious ins neue Jahr ...

Was wäre ein neues Jahr ohne neue Vorsätze ? Genau: Laaaaaangweilig ! Und genau aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen ein weiteres Genre der Fotografie zu erkunden: Die Foodfotografie.

Dabei reizt mich nicht nur die fotografische Seite. In Zeiten der lustigen Cake Pops, Muffins und bunten Frostings ist Backen auch wieder bei jungen Menschen beliebt und hat seinen altmodischen  Touch verloren. Ich würde sogar sagen das Herstellen von Kleingebäck ist megatrendy. Auch mich hat das Fieber für die kleinen Gaumenfreuden gepackt. Ich bin total heiß darauf, meine Kreativität bei der Herstellung von lustigen Motiv-Cake-Pops mal auf eine etwas andere Art auszuleben. Da ich nach meinem Abitur zunächst ein Jahr in einer örtlichen Backstube „vertrödelt“ habe, bin ich da auch gar nicht so ahnungslos – im Gegenteil 🙂

Ein Kakaogetränk

Doch trotz meiner Erfahrung und Backkunst ist mir mein erster Cake Pop Teig heute  misslungen, denn er wurde zu weich. Nun denn, es ist Sonntag und ich muss bis morgen abwarten. Dann werde ich aufstehen, in den Supermarkt flitzen und Zutaten einkaufen um meinen Cake-Pop Teig zu retten. 

Danach rolle ich wie wild ein paar Kuchenkugeln und nehme mich den ersten Motiven an. Selbstverständlich werde ich diese fleißig für meinen Blog fotografieren. Künftig gibt es auf der Pixelartistin also nicht nur Bilder, sondern auch Rezepte und kreative Backideen. 

Panettone von oben
Blaubeeren
Mini Gugelhupf
Mini Gugelhupf

Man könnte also sagen, ich habe mir ein wenig Foodblogging vorgenommen. Kochen und backen sind doch die idealen Beschäftigungen bei schlechtem Wetter. Während ich für meine Tieraufnahmen komplett wetterabhängig bin, geht Food doch irgendwie immer. Außerdem finde ich so einen Blog mit Anregungen und Rezeptideen eine echte Herausforderung. Ich bin in diesem Genre noch weit von der Meisterklasse der Fotografie entfernt – aber es macht mir Spaß ! Ich möchte mich reinknien und die Welt teilhaben lassen an dem, was ich da so in der Küche fabriziere. 

Nach den ersten Versuchen, das, was da auf dem Teller liegt ansprechend zu fotografieren war ich zunächst enttäuscht. Nichts sah so aus wie auf den Speisekarten und in Kochbüchern dieser Welt. Nun dachte ich bisher immer, die Nahrungsmittel seien in Photoshop gepimpt, aber da hatte ich mich wohl mächtig geirrt !

Walnüsse
Vanillekuchen
Panettone im Weihnachtsdress

Beim Stöbern nach Tutorials habe ich Unmengen Videos zu diesem Thema gefunden. Dort wird gezeigt, wie genau man beste fotografische Ergebnisse erzielen kann. Da werden Hähnchen mit Motoröl einbalsamiert, Styropor unter die Suppe gelegt (damit man nicht so viel in den Teller füllen muss), Rasierschaum statt Sahne verwendet, Eiskugeln aus Margarine geformt und und und …

Ganz ehrlich: Ich trickse sehr sehr gerne mit der Bildbearbeitung, aber Essen herzustellen und es für ein Foto ungenießbar zu machen ? Nein, damit komme ich nicht klar. In Zeiten, in denen alle von Klimaschutz, der Wegwerfware Fleisch und Ressourcenverschwendung reden, finde ich es höchst unanständig mit Nahrungsmitteln so verantwortungslos umzugehen. Mein Vorsatz ist also die Dinge so abzulichten, wie sie wirklich sind. Ich möchte meine Kuchen und Törtchen gerne noch essen können, wenn ich sie fotografiert habe. 

Ich bin mir bereits jetzt ziemlich sicher, dass mein Schwerpunkt auf Kleingebäck liegen wird. Dafür liefere ich dann auch sehr gerne die ehrlichen Rezepte und Schritt für Schritt Anleitungen auf diesen Seiten. Wenn ausreichend Bilder von kulinarischen Genüssen vorhanden sind, werde ich auch mein Portfolio erweitern. Aber jetzt muss ich erst mal loslegen und nicht nur daherreden ♥

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